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Krisenvorsorge durch Handeln am Forex

Beim Handel Forex geht es um den Handel mit Devisen. Dabei gilt für eine Währung die gehandelt wird, die Nachfrage nach dieser und das vorhandene Angebot. Je gefragter die Währung ist, umso höher der Preis der von einer anderen Währung für sie gezahlt werden muss. Die Krise trägt nur dazu bei, wie groß eventuelle Preisschwankungen sind oder noch sein werden. Die Krise schadet also dem Trader nicht sondern eröffnet ihm Chancen.

 

Nicht ohne Risiko

Eine Krise ist immer ein Risiko für den, den sie betrifft. Für ein Land, eine Firma oder sogar eine Privatperson kann eine Krise zu sehr ernsthaften negativen Folgen führen. Aber auch für den Trader, wenn er die Zeichen der Krise nicht erkennt, die Auswirkungen, welche diese für sein Währungspaar bedeuten und somit falsch handelt. Dieses Risiko muss minimiert werden. Der Trader muss lernen Mechanismen zu finden keinen Schaden zu nehmen sondern aus der Krise heraus Gewinne zu realisieren.

 

Die Krise nutzen

Für einen Trader würde es wahrscheinlich nichts Schlimmeres geben, wenn überall alle gleich gut wirtschaften würden und noch schlimmer, Währungen keine Rolle mehr spielen sollten. Krisenerscheinungen sind faktisch das Salz in der Suppe. Natürlich wünscht sich auch kein Trader, das es irgend einen Menschen schlecht geht. Nur um das mal fest zu stellen. Aber die unterschiedlichen Tempi bei der Wirtschaftsentwicklung, die Zinsdifferenzen und den Nachfrageschwankungen bei Devisen gestatten ja erst Gewinne zu machen und wenn in der Krise das Geld an Wert verliert, größere Gewinne zu machen, als dessen Wertverlust. Genau das zu erreichen, was ein normaler Sparer leider nicht schafft. Der Wert seiner Einlagen wird von der Inflation aufgefressen.

 

Das Mittel zum Zweck

Das Mittel ist eine fundierte Fundamentalanalyse. Die wichtigsten Eckdaten werden erfasst, analysiert und in ihrer Entwicklung bewertet. Die Eckdaten sind der Leitzins der Zentralbanken, die Arbeitslosigkeit, die Inflation, die Wirtschaftskraft, das Konsumentenvertrauen, die Stimmung der Wirtschaft und politische Entscheidungen. Für jede Währung, die der Trader handelt, sollte er eine eigene Statistik aufbauen und diese mit Chartbildern ergänzen um Auswirkungen auf die Währungen zu erkennen. Diese, nun gewonnenen Informationen sind in die Handelsstrategie des Traders ein zu arbeiten. Danach kann dann in Richtung taktische Entscheidung gedacht werden. Könnte sich ein längerfristiger Trend anbahnen, so wäre es möglich einen Trade zu starten. Laufende Trades sollte man besser schließen, um Verluste zu vermeiden usw.

 

Die Sicherheitsleine

Krisenerscheinungen können auch massive Ausbrüche bei den Kursen bewirken. Sollte, wie man so schön sagt, der Schuss nach hinten losgehen, dann braucht der Trader Sicherheiten. Dafür hat er in seiner Tradingstrategie die geeigneten Mittel organisiert. Das einfachste Mitte ist der Stop Loss. Das bedeutet, der Trade wird abgebrochen sobald eine bestimmte Menge an Pips Verlust aufgebaut wurden. Eine weiter wäre, Ausbrüche aus zu sitzen indem entweder genügen freie Margin vorhanden ist bzw. Kapital nachgeschossen wird. Eine Sicherheit für einen maximalen Gewinn ist auch, wenn Take Profit Marken praktisch mit nach oben „wandern“, sollte die Kursentwicklung so etwas anbieten. Die Grundsicherheit ist aber natürlich eine gute Vorbereitung des Trades mittels ausgezeichneter Analysearbeit.

Die hervorragenden Renditechancen und die Tatsache, dass man schon mit wenig Einsatz und einem gut gewähltem Hebel schneller sein Geld vermehren kann als mit anderen Möglichkeiten am Finanzmarkt, sprechen für den Handel am Forex. Krisen bieten dabei eine besondere Möglichkeit das zu beschleunigen. Der Trader kann ja auf steigende und fallende Kurse ebenso setzen. In diesem Sinne biete der FX Market die Chance einer Krisenvorsorge für den Trader. Er sollte sie konsequent nutzen.