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Trends und Trendlinien

 

Vielen Trader ist sicher schon der Satz untergekommen, „Mache Dir den Trend zum Freund“. Einen Freund sollte man kennen. Einen guten Freund muss man richtig kennen. Wer kann schon wissen, auf was man sich mit diesem Freund sonst einlässt. Mit den nachfolgenden Worten soll denen geholfen werden, die den Trend kennen lernen wollen. Und wenn sie dann wissen, wo sie ihn finden, können sich diese Trader aufmachen sich den Trend auch zu ihren Freund zu machen.

 

Der Chart

Der Trend ist ein existentielles Bestandteil der Chartanalyse. Der Chart wird in einem Diagramm mit x und y Achse dargestellt. Eine Achse die Zeit und die andere der Preis. Bei der Darstellung des Charts kann man verschiedene Zeitfenster nutzen. Diverse Darstellungsformen gestatten dann noch zusätzliche Informationen innerhalb einer Zeiteinheit. Dieser Chartverlauf stellt die Preisentwicklung dar. Richtung der Preisbewegung und Veränderungen der Abfolge oder deren Beibehaltung lassen Trends erkennen. Der Trader spricht von einer Abfolge von Bewegung und Korrektur.

 

Der Trend

Ein Trend spiegelt das Marktverhalten wieder. Trends spielen sich auf verschiednen Zeiteinheiten ab. Bei großen Zeiteinheiten spricht man vom übergeordneten Trend. Ausbrüche beim Monatschart können bei einem 15 Minuten Chart als untergeordnete Trends wahr genommen werden. Diese Trends sind entweder steigend, fallend oder es erfolgt eine Seitwärtsbewegung. Viele Devisenhändler untersuchen den Stand des Trends, Anfang, Ende oder Mitte mit Hilfe von Bollinger Bands ind Kombination mit dem RSI.

bollinger
 

Berührt der Kurs ein oberes oder unters Bollinger Band, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, das es zu einer Trendumkehr kommt. Siehe dazu die roten Pfeile. Am Ende des Chart ist der Kursverlauf kurz davor wieder das obere Band zu berühren. Ein weiteres Zeichen dafür ist der Hohe Wert beim RSI. Je näher dieser den Wert 70 kommt, um so wahrscheinlicher wird eine Trendumkehr, falls auch gleichzeitig beim Bollinger Band das beschriebene Szenario eintritt.

 

Analyseansatz des Traders

Um einen Trade zu starten ist es wichtig zu wissen welche Eigenschaften der Trend hat. Ist die Wahrscheinlichkeit einer Fortsetzung größer als die eines Wechsels? Sind die Richtungsbewegungen größer als die Korrekturbewegungen? Der Trader kann und will an beiden Punkten verdienen. Bei einer Seitwärtsbewegung ist es interessant zu wissen, innerhalb welchen Trendkanals sich die Bewegungen darstellen, sind diese groß genug um nicht nur den Spread zu überwinden. Dafür wird der Trader erst einmal die linke Seite des Chart genau untersuchen. Er erfasst so seine Ausgangssituation und die Verfassung des Marktes. Er wird seine Werkzeuge einsetzen um Argumente zu gewinnen. Diese wird er kombinieren, gegeneinander abwägen und gewichten. Dann kann er entscheiden. Er wird short oder long gehen und den Trade absichern. Er fällt somit eine objektive Entscheidung, die relativ frei von subjektiven Faktoren ist und das ist beim Traden wichtig.

 

 

Der Handelsansatz

Den Handelsansatz wird ein erfolgreicher Trader immer so risikoarm wie möglich wählen. Er wird enge Stopps setzen und dazu auch Einstiege finden, die diese engen Stopps garantieren. Der Devisenhändler bemüht sich ein hohes Chance / Risiko Verhältnis finden. Sprich, die Chance sollte immer höher sein als dass mögliche Risiko. Möglichkeiten beim Vorgehen sind das antizyklische mit dem Vorteil früher Entries und enger Stopps. Prozyklisch bietet zeitnahe Ansätze zur Trendfolge und die Trendfolge mit einer hohen Trefferfolge. Dabei sollte aber immer der übergeordnete Trend beachtet werden. Auch können natürlich Anomalien getradet werden. Sobald kein neues Tief oder Hoch mehr ausgebildet wird, könnte eine Trendumkehr erfolgen. Das ist der Moment, wo der Handelsansatz zum praktischen Handeln werden könnte, sofern die Analyse das bestätigt. Einen Trend sehen viele Trader bestätigt, sobald 5 bis 7 Kerzen die Richtung bestätigen. Falls ein gleitender Durchschnitt nach unten geht, raten Trader ab Long zu gehen.

 

Auf Formationen kann in diesem Artikel nicht mehr eingegangen werden. Die Formationen finden Sie aber auch bei diesem Internetauftritt erläutert.