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Broker am Forex

Das Internet hat es möglich gemacht. Viele Kleinanleger haben Zugang zum Forex. Doch einen direkten Zugang zum Devisenmarkt hat der Trader nicht. Dafür benötigt er einen Vermittler, den Broker am Forex. Was dieser alles leisten kann und worauf der Trader achten muss ist Gegenstand dieses Artikels.

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Der Broker am Forex

Ein Broker ist für die Orderausführung zuständig. Der Devisenhandel wird außerbörslich abgewickelt. Der Broker gestattet dem Trader dem Zugang zu diesem dezentralen Markt und setzt die Handelsaufträge des Traders um. Der Broker hat auch eine beratende Funktion, er stellt Analysen und Marktberichte zur Verfügung. Er bietet eine Handelsplattform an und ermöglicht das Traden auf einem Demokonto. Für diese Tätigkeit berechnet er den Spread. Das ist der Unterschied zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis, so wie man es auch aus den Wechselstuben kennt. Broker handeln auf fremde Rechnung. Sie müssen sicherstellen, das das Geld auf den Handelskonten der Trader nicht verloren geht. Broker werden von den Finanzaufsichtsbehörden überwacht.

Das Serviceangebot der Forex Broker 

Ein Broker bietet dem Trader das Handelsangebot und eine Handelsplattform. Handelsgegenstand können Währungen, Rohstoffe, Edelmetalle, Indizes, Aktien oder andere Finanzprodukte sein. Auch Optionen gehören teilweise mit zum Angebot eines Brokers. Um einen Trade am Markt zu platzieren stehen dem Trader über den Broker verschiedene Orderarten zur Verfügung. Der Trader kann zwischen verschiedenen Hebeln wählen. Zur Unterstützung der Handelstätigkeit werden Indikatoren der Technischen Analyse gestellt. Über die Handelsplattform kann der Handel teilweise automatisiert werden. Viele Broker bieten Schulungen an. Auf Demokonten wird dem Trader die Möglichkeit gegeben Handelsstrategien zu testen.

Die Auswahl des Brokers

Kriterien für die Brokerwahl sind als erstes die Sicherheit des Vermögens des Traders. Entscheidend dafür ist die Aufsichtsbehörde, die den Broker überwacht. Ist es eine auf irgendeiner tropischen Insel oder doch eine innerhalb der EU oder den USA. Auch der Ruf des Brokers sollte überprüft werden. Im Internet findet man Ranking und Rating von Brokern. Bei Erfahrungsberichten sollte man etwas vorsichtig sein. Es werden auch Agenturen für das Abgeben von solchen Berichten bezahlt. Der nächste Punkt sind die Kosten beim Traden. Der Spread ist von Broker zu Broker sehr unterschiedlich, er kann fest oder variabel sein und zwischen den einzelnen Handelsgegenständen schwanken. Da die Höhe des Spread nicht nur vom Gewinn abgeht sondern auch entscheidend dafür ist, welche Methoden der Trader beim Handel nutzen kann, ist hier auf ein günstiges Angebot zu achten.

Weiterhin ist entscheidend, wie schnell die Order umgesetzt wird. Verzögert der Broker die Umsetzung um selbst Gewinne zu erzielen oder wird sofort ausgeführt? Dann wäre noch das Angebot an Handelsgegenständen. Wie viel Währungspaare und andere Produkte können zu welchen Zeiten gehandelt werden. Der letzte Hinweis gilt der Handelsplattform und den Möglichkeiten der Technischen Analyse. Diese und Softwarelösungen zum Traden sollten auf den neuesten Stand der Dinge sein.

Gefahren

Gefahren können nicht nur vom Broker direkt ausgehen. Denken muss der Trader auch an Hacker, welche direkt in den Handel eingreifen könnten, das Handelskonto leeren oder mit gestohlener Identität anderweitig Schaden anrichten. Ein Beispiel wäre der Diebstahl der Kreditkartendaten. Eine andere Gefahr lauert in der Psyche des Traders. Es kann zu einer Sucht werden, ständig am PC zu sitzen um zu traden. Manchem Trader erscheint das Guthaben auf dem Handelskonto nicht mehr als reales Geld. Entsprechend wird dann der Umgang mit diesem beim Devisenhandel. Leichtsinn oder Gier bestimmen den Handel.

Der Devisenhandel ist eine lohnende Alternative zum Börsenhandel. Die Auswahl des Brokers ist der erste Schlüssel zum Erfolg. Seine Qualität und seine Kostenstruktur entscheiden über Handelsstrategien und Gewinnchancen des Traders. Ein weiterer Schlüssel ist das Traderwissen. Auch hier kann der gute Broker dienlich sein. Es gilt: Augen auf bei der Brokerwahl.

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