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Der Handel am Forex

Der Handel am Forex fasziniert immer mehr Anleger. Besonders die Chance mit geringem Einsatz hohe Renditen zu erwirtschaften ruft immer mehr Kleinanleger auf dem Plan. Leider verlieren immer noch viele Neueinsteiger zu viel Geld. Es fehlt an Wissen und an Fertigkeiten. Dabei kann sich jeder vor dem ersten Trade die nötigen Kenntnisse aneignen und auch von den Erfahrungen der Profis profitieren.

Forex – Was ist das?

Der Devisenmarkt, dem Anleger als Forex bekannt, ist ein dezentraler internationaler Markt für die frei konvertierbaren Währungen dieser Welt. Ob Firma oder Privatmann, jeder kann hier seine Währung konvertieren, einfacher bekannt als eintauschen. Entweder man bezahlt Waren in der anderen Währung oder nutzt die Chance Gewinne zu machen. Dies kann durch Preisentwicklung oder Zinsdifferenzen der Fall sein.

Forex – Warum?

Einmal liegt der Grund an der Notwendigkeit für den Außenhandel oder Geldtransaktionen von Staaten oder Organisationen. Der Interbankenhandel spielt auch eine große Rolle. Weiterhin lockt die Chance Preisunterschiede, die durch die überaus hohe Liquidität und faktisch im Sekundentakt sich ändernde Nachfrage nach einzelnen Währungen Spekulanten an, die durch Hebelprodukte schon mit kleinsten Einsätzen hohe Renditen erwirtschaften können. Spekulation ist durchaus legitim. Sie wirkt hier regulierend auf den Markt.

Forex – Der Trade

Ein Devisenkurs kann immer nur von einer Währung angegeben werden, wenn diese in Verhältnis zu einer anderen gesetzt wird. Das nennt man dann Währungspaar. Eine Währung wird gekauft und die andere verkauft. Im Währungshandel wurden für die Währungen dreistellige Währungscodes eingeführt. Für den Euro EUR, für den US Dollar USD usw. Die erstgenannte Währung ist immer die Basiswährung und die zweite Währung wird als Kurswährung bezeichnet. Geht man einen Trade ein, muss ich die Menge Kurswährung aufbringen um eine Einheit Basiswährung zu erwerben, was die Zahlenfolge vorgibt. Die Angaben werden bis zur fünften Stelle hinter dem Komma gemacht.

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Forex – Long oder Short

Der Anleger steht immer vor der Frage Kaufen oder Verkaufen. Kaufen bedeutet LONG gehen und Verkaufen SHORT. Die Frage ob Kurse steigen oder fallen versuchen Trader durch die Chartanalyse und im Vorfeld durch die Analyse der Fundamentaldaten zu beantworten. Dann wird auf steigenden Kurse, Aufwärtstrend oder fallende Preise, den Abwärtstrend gesetzt. Der Trader geht Long oder Short.

Forex – Die Preise

Die Preise werden wie an jedem Markt durch Angebot und Nachfrage gebildet. Bei den Währungen spielen jedoch noch volkswirtschaftliche, finanztechnische und politische Faktoren eine Rolle. Der Verkaufskurs wird Geldkurs genannt und der Kaufkurs ist als Briefkurs in der Fachsprache bekannt. Die Differenz zwischen beiden ist der Spread, die Handelsspanne, an der der Broker verdient.

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Die Abbildung zeigt die rasante Preisentwicklung beim Rubel im Verhältnis zum US Dollar durch Meldungen über den Konflikt in der Ukraine.

Forex – Der Hebel – Anreiz für den Handel

Anstatt den realen Wert der Handelsposition zu bezahlen hinterlegt der Trader nur eine Sicherheit, die Margin. Über den Hebel, legt der Broker „den Rest noch dazu“. So können mit kleinen Einsätzen große Volumen bewegt werden und Gewinne und leider auch Verluste werden an den großen Summen bemessen und nicht an der Margin. Diese Hebel machen den Handel am Forex so interessant aber leider auch ebenso gefährlich und reich an Risiken. Wer kein gutes Moneymanagement hat, kann auch alles Geld verlieren.

Der Ratschlag für JEDEN der einsteigen möchte ist sich erst das nötige Grundwissen aneignen und dafür ein Kursangebot von Profis nutzen. Auf dem Markt finden sich nicht nur seriöse Broker und schon um das beurteilen zu können, braucht man Wissen. Beim Traden kann man viele Fehler machen und die kosten immer Geld. Dieses ist besser bei einer Schulung investiert und diese ist in der Regel wesentlich billiger.

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