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Steuer beim Social Trading (Wie viel bezahlen?)

Gewinn aus Social Trading erzielt und bisher noch nicht versteuert? Dann sollten Sie dies schnellstens nachholen. Gewinne nicht zu versteuern ist ein folgenschwerer Fehler, den sehr viele machen.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sämtliche Gewinne, die aus dem Bereich Social Trading erzielt werden, ebenso versteuert werden müssen wie Aktienverkäufe und Dividenten.

In Deutschland müssen sämtliche Gewinne versteuert werden – dies war bisher immer so und wird sich vermutlich auch nicht so schnell ändern. Ist im Grunde nicht weiter schlimm – doch wie sieht die Steuerliche Lage beim Social Trading aus? Verlangt der Fiskus auch für solche Gewinne Steuer und wie werden diese deklariert? Auf diese und weitere Fragen werden wir in diesem Artikel Antworten und Fakten liefern und somit alles Wissenswerte erzählen.

Generell gilt in jedem Fall, dass alle Einkünfte steuerpflichtig sind und als Top-Trader und Anleger angegebene werden. Zudem sollte man darauf achten, dass man die Abgeltungssteuer für sich nutzt.

Wie erreicht man Gewinne beim Social Trading?

Wer es bisher noch nicht getan hat, sollte sich in jedem Fall mit dem Thema Social Trading näher und vor allen Dingen intensiver beschäftigen. Die Frage wie man mit dem Thema Social Trading Gewinne erzielen kann, ist nicht so komplex wie es sich zunächst einmal anhört.
Wer jedoch gedacht hat, dass es sich beim Social Trading lediglich um einen Austausch an Informationen handelt, der hat sich ganz schön getäuscht. Gerade wenn man erfolgreich und langfristig als Trader und Berater in diesem Bereich unterwegs ist, kann man finanziell äußerst lukrative Gewinne erzielen und auf lange Sicht natürlich auch schwarze Zahlen schreiben.
Wer im Social Bereich besonders aktiv ist, viele Hinweise und erfolgreiche Tipps gibt, wird eine große Reichweite und letztendlich sehr viele Follower für sich gewinnen. Je mehr Follower ein Trader hat, desto höher sind natürlich auch die Gewinne. Die Gewinne können allerdings nicht komplett einbehalten werden, da die Plattform keine Steuern bezahlt. Diese müssen als Trader selbstständig an den deutschen Fiskus gezahlt werden.
Anders ist dies als Anleger. Dies sollte man auch klar unterscheiden. Trader sind keine Anleger. Als Anleger kann man die Angebote und Portfolios eines Top-Traders übernehmen, mit diesen Plus machen und auf diese Art und Weise Gewinne erzielen. Allerdings handelt es sich nicht um Gewinne aus dem Bereich Social Trading. Dies muss man wissen.
Insgesamt ist es in jedem Fall möglich mit Social Trading Gewinne zu erzielen. Gerade als Top-Trader kann man sehr hohe und äußerst lukrative Gewinne schreiben. Diese müssen letztendlich allerdings bei der jährlichen Steuererklärung mitangegeben werden und führen zur Erhöhung der Abgaben.

Die Abgeltungssteuer beim Thema Social Trading

Widmen wir uns nun der Abgeltungssteuer beim Social Trading. Wer Anleger ist und ein Portfolio kopiert oder Hinweise übernimmt kann Gewinne erzielen. Bei dieser Form handelt es sich um das sogenannte Klassische Trading. Hierbei darf man allerdings nicht vergessen, dass man noch die Abgeltungssteuer an den Staat abführen muss.
Die Abgeltungssteuer wird auf Kapitalerträge erhoben, beträgt 25 % und hinzu kommen noch Gebühren für Soli. Falls man in der Kirche ist wird auch die Kirchensteuer hinzuaddiert. Erzielt man also 10.000 Euro durch Trades als Gewinn, so werden 25 % Abgeltungssteuer fällig und Soli sowie die Kirchensteuer.
Wer sein aktives Depot über ein Portfolio nutzt und auf diese Art das Social Trading kopiert, der sollte das Depot über eine deutsche Bank tätigen. Eine deutsche Bank kümmert sich um das Thema Abgeltungssteuer, leitet die Beträge direkt an den Staat ab und als Anleger muss man sich um diese Thematik in keiner Weise mehr kümmern. Ein netter Nebeneffekt wie wir finden.
Hat man sein Depot dagegen nicht bei einer deutschen Bank, so ist dies allerdings auch kein großes Problem. In diesem Fall füllt man die jährlich anfallende Steuererklärung aus. Dies kann man selbst machen oder von einem Steuerberater erledigen lassen. Häufig ist dies jedoch nicht aufwendig und daher empfiehlt es sich, die Steuererklärung selbst zu erstellen und so Geld zu sparen.
In diesem Zuge ist es aber natürlich auch sehr interessant und erwähnenswert, die Freigrenzen die wichtig beim Social Trading sind, zu kennen und zu wissen, in welchem Bereich diese liegen.

Freigrenze für Trading Einnahmen

Liegt man im Jahr unterhalb der Grenze von 7664 Euro, die erwirtschaftet wurden, so wird keinerlei Abgrenzungssteuer fällig und man muss in diesem Bereich keinerlei Steuern zahlen. Ebenfalls keine Steuern werden fällig, wenn man weniger als 801 Euro an Kapitaleinkünften besitzt.
Als Trader ist es zudem weder erforderlich ein Gewerbe angemeldet zu haben, noch ist eine Eintragung oder Meldung bei der Handelskammer nötig. Erwirtschaftet man als Anleger eine positiven Gewinn, so wird ebenfalls die Abgeltungssteuer fällig und diese wird wie beim Trader von der Bank direkt abgewickelt oder mit Hilfe der Einkommenssteuererklärung abgeschlossen.

Wie fallen die Steuern aus und wie erzielen Top-Trader Gewinne?

Im Gegensatz zu einem Trader oder einem Anleger erwirtschaftet man zwar auch Gewinne, doch auf einem deutlich anderen Weg als die beiden erstgenannten Personengruppen.

Als Top-Trader ist man quasi ein Selbstständiger, agiert für sich selbst und schreibt an die jeweilige Plattform die Rechnung (oder bekommt es über ein automatisches Abrechnungssystem ausgerechnet) und generiert keine Gewinne aus Trades. Dabei wird der Top-Trader beteiligt an den Gewinnen, die von den Anlegern und Tradern erzielt werden.
In Deutschland ist ein Top-Trader letztendlich also quasi ein Selbstständiger und auch sein Einkommen, welcher es durch die Tipps und Hinweise generiert, wird als Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit deklariert.

Letztendlich ist die Höhe der Steuern also davon abhängig, wie viel Gewinn erzielt wird. Genau wie bei jedem anderen Selbstständigen richtet sich auch beim Top-Trader die Steuerhöhe nach dem erzielten Gewinn des Jahres. Schwieriger wird es erst dann, wenn die Einnahmen aus den Gewinnen höher sind, als die des Haupteinkommens. In diesem Fall ist der Beruf des Top-Traders das aktuelle Haupteinkommen.

Als Top-Trader sollte man aber noch weitere Grenzen kennen und diese rechtzeitig einschätzen. Wer beispielsweise pro Jahr mehr als 250.000 Euro durch Social Trading generiert und letztendlich verdient, der muss ein Gewerbe angemeldet haben und zur Einkommenssteuer zusätzlich noch Gewerbesteuer zahlen.

Die Gewinne werden auf den Plattformen zwar als Gewinn deklariert, hierbei handelt es sich jedoch um Gewinne aus einer Dienstleistenden Tätigkeit. Einnahmen als Berater zählen nicht in den Bereich der Abgeltungssteuer, sondern müssen dabei als Einkommenssteuer gezahlt werden. Eine besondere Rolle nimmt dabei das Thema binäre Optionen ein.

Was versteht man unter dem Begriff Social Trading?

Social Trading versteht den Austausch von Informationen zwischen Tradern, Anlegern und der anderen Seite – den Top Tradern. Bei diesem Austausch der Informationen handelt es sich genauer gesagt um Hinweise und Tipps. Auf diese Art und Weise können auch unerfahrene Trader Geld verdienen.
Bislang gibt es zwar keine genauen Zahlen über die Rentabilität von Social Trading, die Beliebtheit spricht allerdings eine klare Sprache und in Zukunft wird mit Sicherheit die ein oder andere Untersuchung geben.

Wie schauen die Risiken und Chancen beim Social Trading aus?

Die klassische Anlage wie die Themen Vermögensberatung und Investmentfonds dürften in den kommenden Jahren enorm zurückgehen. Die momentan beliebtere Alternative heißt Social Trading und ist eine willkommene Alternative zu den klassischen Anlagen. Zu den beliebtesten Social Trading Anbietern der Branche gehören beispielsweise Ayondo aber auch eToro erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit.

Dabei haben diese Plattformen keine Vorschriften hinsichtlich der Allokation des Vermögens, sondern kontrollieren sich selbst. Auf diese Art und Weise kann man nur Anlegern folgen, die verifiziert sind und wo das Portfolio über einen monatelangen Zeitraum veröffentlicht ist. Ein Produkt mit einer bestimmten Anlagestrategie kann man auf einfachste Art anbieten, da es aktuell keine Regulierungen gibt und auch eine Aufsicht gibt es derzeit nicht.
Risikoreiche Strategien von Tradern werden nicht veröffentlicht, darauf achten die Plattformen und somit muss man sich als Anleger hierbei keine Furcht haben. Erst nachdem ein Trader nachweislich eine profitable Strategie aufweisen kann, werden diese auf den verschiedenen Plattformen angeboten. Dies ist von den Plattformen eine sehr gute Maßnahme, da man so als Anleger stets auf der sicheren Seite ist.

Vorteile von Social Trading

Social Trading ist mehr als nur eine Gewinnbringende Anlage und bietet dementsprechend natürlich auch einige Vorteile. So kann man im heutigen, unsicheren Markt den Spezialisten folgen, deren Strategien übernehmen und muss Entscheidungen so nicht alleine treffen. Somit werden viele Fehlentscheidungen bereits im Vorhinein verhindert und die Chance auf eine höhere Rendite wird deutlich erhöht.

Social Trading und die Steuern – profitabel für beide Seiten

Social Trading ist eine „Kontenbetreuung“ von Top-Tradern. Diese geben Tipps, Hinweise und traden ein Konto, an welchem man sich „anhängen“ kann und werde dafür an den Gewinnen beteiligt, welche durch die Follower (jene Kunden, welche sich anhängen) erzeugt werden. Diese müssen versteuert werden. Trotz der sogenannten Abgeltungssteuer ist Social Trading für beide Seiten eine lukrative Angelegenheit, die in den kommenden Jahren weiter wachsen wird.