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Plus für den Devisenhandel – Fallender Euro

In den letzten Tagen verliert der Euro gegenüber den US Dollar immer mehr an Wert. Ein Plus für den Devisenhandel? Ja, weil ein Trader auch an fallenden Kursen verdienen kann. Was sind die Ursachen und wie geht es weiter am Devisenmarkt? Warum Traden am Forex auch berechenbar sein kann, wird im folgendem Artikel erläutert.

Devisenhandel und wirtschaftliche Faktoren

Das Statistikamt Eurostat gab am 19. August 2014 bekannt, das die Verschuldung der öffentlichen Haushalte noch nie so hoch war, wie seit Einführung des Euro. Die Leitzinsen, welche die EZB festlegt, liegen bei nur 0,15%. Banken müssen Strafzinsen zahlen, falls diese keine Kredite vergeben und das Geld lieber „parken“. Die Teuerungsrate war im Juli 2014 auf 0,4% gesunken. Die Konjunktur im Euroraum schwächelt und all diese Tatsachen zusammen, lassen auf einen weiter fallenden Euro hin deuten. Zumal die EZB sich von einem fallenden Euro eine Ankurbelung der Konjunktur verspricht.

Devisenhandel und geopolitische Faktoren

Die Weltpolitik hat momentan mit soviel tiefgreifenden Krisen zu tun, wie lange nicht mehr. Die Lage in der Ukraine wirkt sich direkt auf die europäische Wirtschaft aus. Der Konflikt im Heiligem Land polarisiert die politischen Lager und hat so Folgen für die Wirtschaft. Der Terror des Islamischen Staates kann die gesamte Welt aus den Fugen stoßen, da unberechenbar und voller Menschenverachtung. Der EBOLA Erreger ist gerade dabei die Wirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent zusammen brechen zu lassen. Durch eine hohe Migration in die europäischen Staaten werden Konflikte im Nahen und Mittleren Osten immer mehr auch in die europäischen Staaten hinein getragen und ausgetragen. All das wirkt sich negativ auf das Finanzsystem aus.

rubel
Kursschwankungen USD/RUB

Bedeutung für den Trader

Ein Blick auf die Charts der letzten zwei Wochen, zeigt schon optisch, was es für Auswirkungen haben kann. Die Kurse machen gewaltige Sprünge. Einige Ausbrüche nach oben und unten spielen sich nur in wenigen Minuten ab. Für einen Devisenhändler ist es zwingender wie sonst notwendig auf dem Laufenden zu bleiben. Die Arbeit mit der Fundamentalanalyse und die Auswirkungen auf Handelsentscheidungen sind teilweise neu zu überdenken, da einige Ereignisse praktisch neu sind. Sinnvoll ist es während dem Trading die Nachrichtenlage aktiv zu verfolgen. Auf der anderen Seite ist es natürlich eine Riesenchance zum Geld verdienen. Die Kurzfristigkeit der Schwankungen, macht das Daytrading lukrativ.

Praktische Tipps

Auf das Daytraden wurde bereits verwiesen. Es bietet sich auch zunehmend die Arbeit mit Pending Ordern an. Trotz Schwankungen, bleiben diese doch in einem gewissen Rahmen. Der Trader kann so automatisch davon profitieren, auch wenn er keine Zeit hat, das Geschehen aktiv am Rechner zu verfolgen. Da die Ausbrüche relativ heftig sind, wird auch dem Scalper unter den Tradern zunehmend ein profitables Arbeitsumfeld geboten. Ein Fallender Euro ist auf alle Fälle ein Plus für den Devisenhandel. Der Euro wird auch wieder steigen und dann kommen weitere Chancen für den Trader.

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