Der Devisenmarkt – Teil des Finanzmarktes

Für den Trader am FX Markt ist es wichtig zu wissen, wie sich der Devisenmarkt in den gesamten Finanzmarkt einordnet. Welche Begriffe eine Rolle spielen und welche Abhängigkeiten bestehen. Dieses Wissen ist Basis für die Fundamentalanalyse. Diese wiederum Teil für die Vorbereitung der Handelsentscheidung des Traders.

Der Finanzmarkt

Der Finanzmarkt hat drei wesentliche Bestandteile. Das sind der bereits genannte Devisenmarkt, der Kapitalmarkt und der Geldmarkt.

Der Finanzmarkt

An allen drei Märkten werden verschiedene Währungen gehandelt. Entweder werden diese Währungen gegeneinander gehandelt oder es werden andere geldwerte Papiere erworben bzw. verkauft.

Der Geldmarkt

Tages- und Termingelder sind die hauptsächlichen Anlageformen auf diesem Markt. Bei den Banken können Anleger liquide Mittel für Tage oder längere Fristen gegen Zinszahlungen anlegen. Entweder werden bei diesen Anlage Mindestanlagesummen verlangt um den „guten“ Zinssatz zu erhalten oder die Bank setzt eine Obergrenze für die Anlage gegen einen bestimmten Zinssatz. Der Vorteil der Anlage ist die Verfügbarkeit des Geldes. Ein wesentlicher Nachteil ist die geringe Rendite. Diese liegt kaum über dem Inflationssatz.

Der Kapitalmarkt

Dieses Marktsegment teilt sich nochmals in Rentenmarkt und Aktienmarkt auf. Aktien sind Anteilsscheine an Unternehmen, welche direkt oder wiederum anteilig in Fonds erworben werden können. Rentenpapiere dagegen sind festverzinsliche Wertpapiere die in einer bestimmten Höhe, einer festgelegten Laufzeit mit einem festen Zinssatz angeboten werden. Diese Papiere können von verschiedenen Instituten oder auch Staaten emittiert werden. Bei Änderungen des Leitzinses während der Laufzeit, kann es zu Preisunterschieden zum Nominalwert kommen. Sinkt der Leitzins dann werden die Papiere teurer.

Der Devisenmarkt – Teil des Finanzmarktes

Am Devisenmarkt werden Forderungen wie Schecks, Buchgeld oder Geld in verschiedenen Währungen gehandelt. Der Devisenmarkt ist mit einem Tagesvolumen von bis zu fünf Billionen US Dollar der größte Finanzmarkt der Welt. Für Anleger mit den erforderlichen Grundkenntnissen birgt er große Chancen mit seinem Geld Gewinne zu erwirtschaften. Dieser Markt hat keinen lokalen Bezugspunkt. Er wird über Computernetzwerke zwischen den großen Banken abgewickelt. Jeder Bürger hat aber die Möglichkeit über Broker den Zugang zum Forex zu erhalten.

Die Währungen

Währungen gibt es fast so viele wie Staaten. Fast alle von diesen sind frei handelbar. Nur wenige Staaten haben heute noch reine Binnenwährungen. Auf dem Devisenmarkt werden aber bestimmte Währungen, von Staaten mit einer guten Wirtschaftsleistung im Hintergrund, gehandelt. Diese nennt man Hauptwährungen.

In Europa sind das der Euro, EUR, €; das Britsche Pfund GBP, £ und der Schweizer Franken, CHF.

In Amerika werden der US Dollar, USD, und der Kanadische Dollar, CAD als Hauptwährungen geführt.

Im Asiatisch-Pazifischen Raum sind der Japanische Yen, JPY; der Australische Dollar, AUD und der Neuseeländische Dollar, NZD zu nennen.

Diese Währungen werden am Forex paarweise gehandelt. Die Währungspaare haben einen Basiswert und einen Kurswert.

Die Währungspaare

Die Währungspaare werden wie oben angegeben in Währung A und Währung B angegeben.

Währung
Bei der Währung stehen die beiden ersten Buchstaben für das Land und der letzte für die Währung. Oben angesprochen wurden Hauptwährungen. Genau so gibt es auch meist gehandelte Währungspaare. Das am häufigsten gehandelte Währungspaar ist EURUSD gefolgt von USDJPY, GBPUSD, USDCHF, USDCAD, AUDUSD und NZDUSD.

 

Handelszeiten am Devisenmarkt

Gehandelt wird an den Werktagen rund um die Uhr. Es gibt praktisch keine Unterbrechung. Endet der Handel in den USA beginnt er schon wieder in Neuseeland. Es gibt jedoch Zeiten mit mehr und mit weniger Bewegung bei den Kursen. Die Nachfrage nach Währungen ist oft nach Öffnung der Hauptbörsen am größten. Dazwischen flaut der Handel ab. Forex Trader meiden oft den Freitag, da er als nicht berechenbar gilt.

Verdienen am Forex

Die Trader haben zu jeder Zeit die Chance zu verdienen. Es kann auf steigende und fallende Kurse gesetzt werden. Dem Trader stehen dafür die BYE und die SELL Option zur Verfügung. Verschiedene Handelstechniken werden genutzt. Einige Trader nutzen kleinste Auf- und Abbewegungen in kürzester Frist, genannt Scalping über den Tageshandel bis hin auf den Handel von Trends. Jedes hat seine Vor- und Nachteile. Was das eine an hohen Zeitaufwand hat, hat es auf der anderen Seite am geringeren Risiko. Bei hohe Nachfrage an Geld bei den anderen Teilen des Finanzmarktes, wirkt das natürlich auch beim Devisenhandel förderlich auf die Bewegung der Kurse. Wird eine große Menge Geld der einen Währung nachgefragt, um diese zinsgünstig anzulegen, da die eigenen Zinsen zu gering sind, wirkt sich das natürlich bei den Kursen aus.

Der Devisenmarkt ist der interessanteste Finanzmarkt. Hier kann mit kleinem Einsatz eine hohe Rendite erwirtschaftet werden. Ist auch das Risiko hoch, gibt es Instrumente es zu begrenzen.